Kurz vor größeren Feiertagen wie Weihnachten bricht bei vielen Online-Händlern regelmäßig Unsicherheit aus, weil Paketdienstleister in dieser Zeit selbst reduzierte Abholzeiten oder Betriebsferien haben. Statt in Panik kurzfristig den eigenen Urlaubsmodus im Shopsystem einzustellen oder pauschal die Bearbeitungszeiten hochzusetzen, gibt es dafür eine deutlich elegantere Lösung.
In den Versandeinstellungen vieler Marktplätze und Shopsysteme lassen sich benutzerdefinierte Feiertage hinterlegen, die exakt die eigenen tatsächlichen Nicht-Versandtage abbilden, statt pauschal einen allgemeinen Urlaubsmodus zu aktivieren. Bei Amazon findet sich die Einstellung über das Zahnrad-Symbol, die allgemeinen Versandeinstellungen und den Punkt Feiertage.
Warum das besser ist als der Urlaubsmodus
Der Vorteil gegenüber der klassischen Urlaubseinstellung: Kunden erhalten weiterhin realistische, konkrete Lieferzeiten statt eines pauschalen Hinweises auf verlängerte Bearbeitung, und das System berücksichtigt automatisch die hinterlegten Tage bei der Berechnung der Lieferzusagen.
Ein weiterer praktischer Vorteil: Wer die Bearbeitungszeit stattdessen manuell hochsetzt, muss diese nach den Feiertagen aktiv wieder zurücksetzen, was in der Praxis häufig vergessen wird und dann unnötig zu längeren Lieferzeiten auch nach dem eigentlichen Anlass führt.
Wer die eigenen saisonalen Schließtage und die bekannten Abholpausen der genutzten Versanddienstleister rechtzeitig im Voraus hinterlegt, spart sich jedes Jahr aufs Neue die hektische Last-Minute-Anpassung und reduziert gleichzeitig das Risiko verspäteter Lieferungen und daraus resultierender negativer Bewertungen.