Wenn PayPal das Geschäftskonto wochenlang sperrt: Ein Fallbeispiel zur Kontoverifizierung

Ein Unternehmen berichtet von einer PayPal-Kontosperre, die durch mehrfach falsch eingegebene Passwörter eines Nutzerzugangs ausgelöst wurde. Nach der Reaktivierung des Zugangs verlangte PayPal eine erneute Identitätsverifizierung des betreffenden Gesellschafters mittels Ausweisdokument, woraufhin trotz erfolgter Verifizierung über Wochen keine Freischaltung erfolgte.

Mehrere Telefonate und E-Mails brachten wiederholt neue, angebliche Probleme zutage, sodass am Ende sämtliche Nutzer aus dem Konto entfernt und der komplette Verifizierungsprozess von vorn gestartet werden musste, obwohl das Konto bereits seit über zehn Jahren bestand.

Auch nachdem im Konto selbst alle Status als grün und damit vermeintlich freigeschaltet angezeigt wurden, blieben grundlegende Funktionen wie Geldversand und Kundenerstattungen weiterhin blockiert, während sich ein erheblicher Betrag auf dem gesperrten Konto ansammelte.

Für Händler zeigt dieser Fall die reale Gefahr einer zu starken Abhängigkeit von einem einzelnen Zahlungsdienstleister für sämtliche Ein- und Auszahlungen. Wer über ausreichend Ressourcen verfügt, sollte parallel mindestens einen zweiten Zahlungsweg etabliert haben, um im Falle einer länger andauernden Kontosperre weiterhin handlungsfähig zu bleiben und insbesondere Kundenerstattungen nicht zu gefährden.