Ein Lagerbetrieb berichtet von einer doppelten Kostenentwicklung: Für den eigenen Kartonabfall wird immer weniger vom Entsorger vergütet, während gleichzeitig die Preise für zugekauftes Polstermaterial weiter steigen. Ein Karton-Schredder, der aus Kartonresten direkt Polstermaterial herstellt, erscheint deshalb als naheliegende Lösung.
Solche Geräte gibt es zwar schon länger am Markt, galten früher aber teils als unpraktisch und wenig sauber im täglichen Betrieb. Für Lagerbetriebe, die eine solche Anschaffung erwägen, stellt sich deshalb die Frage, wie ausgereift aktuelle Modelle inzwischen tatsächlich sind.
Für Betriebe mit hohem Kartonaufkommen kann sich eine solche Investition gleich doppelt rechnen: durch die Einsparung beim Zukauf von Polstermaterial sowie durch geringere Entsorgungskosten für den sonst anfallenden Kartonabfall, sofern die tatsächliche Verarbeitungsleistung und Betriebssicherheit des Geräts überzeugt.
Wer eine solche Anschaffung plant, sollte gezielt nach Praxiserfahrungen anderer Lagerbetriebe mit vergleichbarem Sendungsvolumen suchen und auf konkrete Angaben zu Wartungsaufwand, Lautstärke und tatsächlicher Verarbeitungsgeschwindigkeit achten, statt sich allein auf die Herstellerdarstellung zu verlassen, bevor eine größere Investitionsentscheidung getroffen wird.