Ein Händler mit einem jährlichen Versandvolumen von rund 7.000 Paketen berichtet, dass sein bisheriger persönlicher Außendienstkontakt beim Versanddienstleister entzogen wurde, da ein solcher persönlicher Ansprechpartner offenbar erst ab deutlich höheren Jahresmengen vorgesehen ist.
Für Händler in dieser mittleren Volumenklasse bedeutet der Wegfall eines persönlichen Ansprechpartners konkret, dass bei Problemen wie Paketverlust oder ungerechtfertigten Zuschlägen nur noch die allgemeine Support-Hotline zur Verfügung steht, was die Klärung individueller Probleme spürbar erschwert.
Der Vergleich mit klassischen Handyverträgen, bei denen Neukunden oft bessere Konditionen erhalten als treue Bestandskunden, drängt sich für viele Händler in einer ähnlichen Situation auf, wenn eigene, über Jahre gewachsene Versandmengen nicht mehr ausreichen, um weiterhin als besonders betreuenswerter Kunde zu gelten.
Für Händler mit einem Versandvolumen in dieser mittleren Größenordnung lohnt sich der gezielte Vergleich mehrerer Versanddienstleister hinsichtlich der tatsächlich garantierten Betreuungsstruktur ab welchem Volumen, sowie eine offene Verhandlung mit dem bisherigen Anbieter über die konkreten Konsequenzen des Wegfalls der persönlichen Betreuung, bevor eine vollständige Umstellung auf einen neuen Dienstleister erfolgt.