Ein Händler berichtet von einer seit Monaten anhaltenden Verschlechterung seiner Google-Ads-Performance, nachdem die Kampagnen über Jahre hinweg zuverlässig einen guten bis sehr guten Return on Ad Spend erzielt hatten. Auch der Wechsel zu spezialisierten Agenturen konnte die rückläufige Entwicklung nicht umkehren.
Solche Fälle zeigen ein grundsätzliches Problem bei bezahlter Suchmaschinenwerbung: Änderungen an Algorithmen, Auktionsmechanismen und Wettbewerbsdichte können über Jahre etablierte Kampagnenstrukturen unwirksam machen, ohne dass eine einzelne, klar identifizierbare Ursache erkennbar wäre.
Für Händler, die eine ähnliche Entwicklung beobachten, lohnt sich eine grundlegende Neubewertung der eigenen Kampagnenstruktur, statt lediglich bestehende Kampagnen graduell anzupassen. Oft haben sich seit dem ursprünglichen Aufbau grundlegende Best Practices verändert, etwa bei Gebotsstrategien, Zielgruppensignalen oder der Kampagnenstruktur selbst.
Wer über einen längeren Zeitraum sinkende Werbeeffizienz feststellt, sollte zusätzlich zur reinen Kampagnenoptimierung auch die eigene Landingpage-Qualität, Produktdatenqualität und die generelle Wettbewerbssituation im eigenen Marktsegment kritisch prüfen, da eine schlechtere Ads-Performance häufig auch externe Ursachen jenseits der reinen Kampagnensteuerung haben kann.