Ein Händler wirft eine interessante Frage auf: Während es bei Zeitungszustellern weithin üblich ist, einmal jährlich einen Betrag von rund 20 Euro als Anerkennung zu geben, obwohl diese oft nur einmal wöchentlich oder seltener kommen, fällt die Anerkennung für Paketzusteller trotz deutlich höherer täglicher Belastung meist geringer aus.
Gerade Paketboten tragen häufig schwere Sendungen und sind einem hohen Termindruck ausgesetzt, erhalten aber, wenn überhaupt, oft nur kleinere Beträge zwischen fünf und zehn Euro als jährliche Anerkennung, deutlich weniger als andere Zustellergruppen mit geringerer physischer Belastung.
Für Online-Händler mit hohem Versandaufkommen, die regelmäßig persönlichen Kontakt zu denselben Zustellern haben, kann eine bewusste, spürbare Anerkennung, etwa in Form einer angemessenen jährlichen Zuwendung, einen echten Unterschied für die Motivation und mitunter auch für die tatsächliche Zustellqualität am eigenen Standort machen.
Wer über eine solche Anerkennung nachdenkt, sollte vorab prüfen, ob die jeweiligen Zusteller oder deren Arbeitgeber überhaupt Geschenke annehmen dürfen, da es hier je nach Unternehmen und Position unterschiedliche interne Regelungen geben kann. Eine kurze Rückfrage beim Zusteller selbst schafft hier in der Regel schnell Klarheit.