Ein Händler berichtet, dass sämtliche Werbemotive mit Pinguinen für seine Amazon-Anzeigen plötzlich gesperrt wurden, mit der automatisch generierten Begründung, die Inhalte würden übermäßige grausame Darstellungen, Blut oder Gewalt zeigen. Ein Zusammenhang zwischen harmlosen Pinguin-Motiven und der genannten Begründung ist auf den ersten Blick kaum nachvollziehbar.
Solche offensichtlichen Fehleinschätzungen automatisierter Anzeigenprüfsysteme sind im Alltag von Werbetreibenden keine Seltenheit. Algorithmen zur Inhaltsprüfung arbeiten mit Mustererkennung, die gelegentlich harmlose Bildinhalte falsch klassifiziert, insbesondere bei ungewöhnlichen Farb- oder Formkombinationen.
Für betroffene Händler bedeutet eine solche Fehlsperrung zunächst einen unmittelbaren Umsatzausfall, da die betroffenen Werbekampagnen nicht mehr ausgespielt werden, bis der Fehler geklärt ist. Der direkte Kontakt zum Werbeanzeigen-Support mit einer klaren Schilderung des offensichtlichen Fehlers ist in solchen Fällen meist der schnellste Weg zur Korrektur.
Wer regelmäßig mit automatisierter Anzeigenprüfung auf Marktplätzen arbeitet, sollte generell einplanen, dass gelegentliche Fehlsperrungen vorkommen können, und interne Prozesse etablieren, um solche Fälle zügig zu erkennen und über den Support klären zu lassen, statt lange auf eine automatische Korrektur zu warten.
Ein kurzer täglicher Blick auf die Performance der laufenden Werbekampagnen hilft, ungewöhnliche Einbrüche schnell zu bemerken und die Ursache zeitnah zu klären, bevor über mehrere Tage hinweg unnötig Umsatz verloren geht.